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10.01.-02.02.2020

TERJE ISUNGSET:
ICE MUSIC

Klingende Naturgewalten #1

UPDATE 13.01.19: Das Wetter ist zwar nicht so kalt, wie wir es uns wünschen, aber unser Eismusikkonzert heute abend wird natürlich trotzdem stattfinden. Ohne Einschränkungen, mit einem kleinen Rundgang über das Dach und dem anschließenden Eismusikkonzert mit einer spektakulären Aussicht über die Dächer von München im Innenraum des München Hoch5.

Unsere Open-Air-Konzerte im Januar sind eine spektakuläre Erfahrung – mit Instrumenten aus Eis werden sie außerdem zu einem absolut einzigartigen Erlebnis. Und dies schon im rein praktischen Sinn: Denn die Musikinstrumente und die Eislandschaft werden direkt vor Ort aus dem Eis geschnitten. Das gibt es in dieser Form also nur einmal und nie wieder.

Dabei sind die Eismusik-Konzerte nicht nur ein naturgewaltiger Musikgenuss, sondern haben auch eine noch tiefer gehende Bedeutung: Sie verweisen auf die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit. 

Mitten im Januar steigt die whiteBOX dem Werksviertel sprichwörtlich aufs Dach und präsentiert auf der Rooftop-Location München Hoch5 ein Open-Air-Spektakel bei winterlichen Temperaturen: das Ice Music Festival von und mit Terje Isungset aus Geilo in Norwegen. Der Künstler zeigt auf dem Festival insgesamt vier Konzerte mit unterschiedlichen MusikerInnen. Das Team bringt Instrumente aus natürlich gewachsenem Eis mit nach München. Weitere Instrumente für die Eis- musik-Konzerte werden vor Ort aus dem Eis geschnitten. Der Schweizer Bildhauer Eric Mutel setzt eine beeindruckende Skulpturenlandschaft aus glitzerndem Klar-Eis auf das Dach des WERK3. 

Bei den Eis-Konzerten geht es auch darum, Bewusstsein für die Verletzbarkeit und Vergänglichkeit unserer Natur zu schaffen. Sie als KonzertbesucherIn sitzen inmitten einer eisigen Szenerie, während wir als gesamte Menschheit auf dünnem Eis sitzen. Die Kristalle, die direkt vor Ihnen schmelzen, sind ein Symbol für die Fragilität unserer Lebensräume. Und das Publikum kann direkt mit dieser Naturgewalt in Verbindung treten: durch Lauschen, Sehen, Spüren – und Verstehen. 

>> Terje Isungset

>> Eismusik

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BETWEEN MUSIC:
AQUASONIC

Klingende Naturgewalten #2


Nach Musik aus gefrorenem Wasser: Musik unter Wasser. Auch in der zweiten Produktion aus aus dem Programmschwerpunkt „Klingende Naturgewalten“ geht es um das Element Wasser. Diesmal ist es nicht gefroren, sondern dient den KünstlerInnen als Klangraum für ihre Musik: Das aus Dänemark stammende Ensemble „Between Music“ präsentiert die Produktion Aquasonic vollständig unter Wasser. Fünf Musikerinnen und Musiker tauchen unter in Wassertanks mit gläsernen Wänden. Sie singen und spielen auf extra dafür angefertigten Instrumenten. Die Idee ist beinahe unvorstellbar – das Ergebnis klingt auf unheimliche Weise melodisch und kraftvoll. Dem Publikum bietet sich sowohl akustisch als auch visuell ein ergreifendes Spektakel.

>> Between Music - AquaSonic

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Out Of The Box
Dance Night

Local Heros


Bei der Out Of The Box Dance Night ist die lokale Musikszene am Start. Und zwar ganz wörtlich: Die Band “Organ Explosion”, Host der Dance Night, hat ihren Probenraum in unmittelbarer Nachbarschaft des Technikums im Werksviertel-Mitte. Zu diesem Partyhighlight mit live gespielter Clubmusik haben sie sich Kollegen aus München eingeladen: die Formationen Ark Noir und SLATEC. In einer langen Tanznacht verwandeln sie das Technikum in einen Dancefloor, nach der einfachen aber zündenden Formel: 1 Floor + 3 Bands = non stop Dance Music!

>> Organ Explosion
>> Ark Noir
>> SLATEC

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PUNTIN/CORRAL:
INSIDE DENSITY

Digitale Poesie #1


Alles entsteht im Moment – Klang reagiert auf Bild, Bild auf Klang. Die Videokünstlerin Alba G. Corral und Klarinettist Claudio Puntin entwickeln die gesamte Performance im Moment und erforschen so das Spannungsverhältnis zwischen vorgefertigtem Ton- und Bildmaterial und Improvisation neu. Wie funktioniert die Begegnung von Elektronik und Instrumentalklang auf Augenhöhe? Wo treffen sich Bild und Klang? Gibt es im Bereich der Videokunst überhaupt so etwas wie musikalische Improvisation? Diesen Fragen spüren Puntin und Corral in der Interaktion immer wieder neu nach.

>> Claudio Puntin
>> Alba G. Corral

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THEINERT/STORTZ:
VISUAL PIANO

Digitale Poesie #2


Feine Linien aus Licht tasten die Wände ab und verdichten sich zu bewegten Netzen, die den Betrachter wie eine zweite Welt umschließen. Weiße, rechteckige Flächen lösen die Linien ab. Erst winzig, dann plötzlich mannshoch blitzen sie stroboskopartig an unvorhergesehenen Orten auf – sich verformend, sich umstülpend, „tanzend“. Schließlich verschmelzen Linien und Flächen zu pulsierenden Mustern aus psychedelischen Farben und kristallinen Formen – und überlassen das Publikum einem regelrechten Farbrausch. Möglich wird das durch das „Visual Piano“. Das weltweit einzigartige Instrument wurde von dem Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert gemeinsam mit Softwareentwicklern konzipiert. Wie auf einer Klaviertastatur spielt Theinert jeden Moment der Aufführung live und interagiert so mit der Musik des Pianisten Martin Stortz.

>> Kurt Laurenz Theinert
>> Martin Stortz

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RALF SCHMID:
PYANOOK

Digitale Poesie #3


Die Produktion PYANOOK von Ralf Schmid ist eine Expedition in unentdecktes pianistisches Terrain. High-Tech-Datenhandschuhe erkennen Hand- und Fingerbewegungen und ermöglichen es den Interpreten, Klänge während des Klavierspiels zu kontrollieren und zu manipulieren. PYANOOK wird zu einem futuristischen Klavierkonzert in 4D. Videoprojektionen und Luftskulpturen von Pietro Cardarell interagieren mit Kompositionen und musikalischen Improvisationen. Klang und Bewegung scheinen magisch zu verschmelzen. 

>> Ralf Schmid/PYANOOK

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Out Of The Box
für Kinder

360° Musikvermittlung


Kindern, Jugendlichen und Familien die Musik näher zu bringen ist eine wichtige Aufgabe des Festivals. Und so sprengt Out Of The Box auch beim Vermittlungskonzept den Rahmen des Üblichen. KunstvermittlerInnen haben ihre Konzepte gemeinsam mit den eingeladenen KünstlerInnen vor Ort erarbeitet. Sämtliche Programme werden von Familienkonzerten sowie von Künstlerbegegnungen und Workshops begleitet. Und wir alle warten gespannt auf den Endpunkt des Kompositionsprojeks „Pastorale re/visited“, das bereits seit Herbst 2018 in Kooperation mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Haus der Berge Nationalparkzentrum Berchtesgaden läuft und dessen Ergebnisse schließlich auf dem Festival präsentiert werden.

360°-Vermittlung
Out Of The Box wäre kein außergewöhnliches Festival, würde es sich nicht auch bei der Vermittlung etwas Neues einfallen lassen: So wurden bei uns keine bestehenden
Kinderkonzerte als Gastspiele eingeladen – sondern die Musikvermittlerin Martina Oberhauser hat speziell für das Programm von Out Of The Box ein Vermittlungsprogramm konzipiert. So gibt es nun zu allen Produktionen des gesamten Festivals Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche – aber auch für Erwachsene – um allen die Musik und die einzelnen Programmschwerpunkte zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Interaktion mit den MusikerInnen und das Selbermachen.

>> Martina Oberhauser

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PASTORALE
RE/VISITED

In Kooperation mit dem BRSO


In einem weiteren Vermittlungsprojekt, das in Kooperation mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) und dem Haus der Berge Nationalparkzentrum Berchtesgaden durchgeführt wird, beschäftigen sich SchülerInnen des Gymnasiums Berchtesgaden und der Hermann-Frieb-Realschule München mit Beethovens Sinfonie Nr. 6 in F-Dur. In dem berühmten Werk mit dem Beinamen „Pastorale“ beschreibt Beethoven musikalisch eine Fahrt aufs Land und die Natur, die er dabei erlebt. Anknüpfungspunkte des Schulprojekts mit dem Titel „Pastorale re/visited“ sind eine Aufführung der „Pastorale“durch das BRSO sowie die Eismusik-Konzerte im Rahmen des Festivals Out Of The Box. 30 Jugendliche erarbeiten eigene Kompositionen und visuelle Inszenierungen zum Thema Klimawandel. Sie werden dabei durch Musiker des BRSO, Musikvermittler und eine Künstlerin der whiteBOX-Ateliergemeinschaft unterstützt. Es sollen Aufnahmen aus dem Nationalpark rund um den Watzmann und den Königsee eingebunden und Naturgeräusche instrumental interpretiert werden. Die finale Performance hat noch niemand gesehen: Wir sind sehr gespannt, was die SchülerInnen am 20. Januar in der whiteBOX präsentieren werden.

>> Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Education
>> Haus der Berge Nationalparkzentrum Berchtesgaden

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